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Zitat des Tages
Werner Mitsch
Es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie man alt wird.


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Was ist?

Advaita

Dr. Vijai Shankar
Leere erfüllt von Form; eine weiße Seite voller Worte; der Bewegung enthaltende Himmel; Stille mit Musik; Präsenz, in der Persönlichkeit sich zeigt; ein Augenblick voll des Lebens; das Nichts, in dem Etwas existiert: In diese Welt der Energie hineingeboren, beziehungsweise zum Vorschein gekommen ist der Mensch und jeden Tag seines Lebens erwacht er zu dieser Welt - aus dem Nichts ins Etwas.
Er betrachtet die Welt mit Staunen und Entzücken. Nach und nach wird Neugier aus dem Staunen und der Mensch will erfahren: „Warum?“ und „Was ist das?“ Und aus dem Entzücken wird „Ich weiß“, welchem das „Ich handle“ und „Ich bin“ auf dem Fuße folgt. Der Mensch hat seine Identität gefunden, eine Familie groß gezogen, sich qualifiziert, wie es die Regeln und Sitten der Gesellschaft verlangen. Und in seinen eigenen Augen oder in den Augen derer, die in seiner Welt zu wichtigen Wegweisern geworden sind, ist er ein Sieger oder Verlierer. Sein ganzes Leben und, am Ende, sein Sterben ereignet sich in der Gesellschaft „anderer“.
Es scheint, als hätte der Mensch eine Reise hinter sich von der Einheit des Nichts zur Vielfalt des Etwas, vom Einen zum Mehr-als-Einem, vom Singular zum Plural.

Über die gesamte Umgebung des Menschen, seine von Dualität geprägte, sinnlich wahrgenommene Realität, wurde verkündet: Alles ist ein Ausdruck von Licht und Ton - „Naada“ und „Bindu“. So sehr sich der Mensch auch bemüht, das Gegenteil von „gut“, das „Schlechte“ also, zu zerstören und das Gegenteil von „richtig“, das „Falsche“ also, zu beseitigen, er muss einsehen, dass diese Gegensätze nur gemeinsam existieren können, wenn auch die Gewichtungen variabel sind.

Obwohl der Mensch durch spirituelle Praktiken und Predigten - er glaubt daran! - versucht, sich davon zu befreien, der Handelnde zu sein, und obwohl jeder Aspekt des Lebens darauf hindeutet, dass er einfach nicht der Handelnde sein kann, hält er sich dennoch für den Handelnden, den Sprechenden und den Denkenden. Dies widerspricht dem, was im Namen von Einheit und Advaita gepredigt und praktiziert wird. Wenn das Leben ein Spiel aus Licht und Ton ist, dann müssen Handlungen, der Verstand und Individuen illusionär sein und nicht real.

Advaita bedeutet „nicht zwei“. Dvaita bedeutet „zwei“. Die Welt erscheint als zwei, ist in Wirklichkeit aber eins. Deshalb heißt es Advaita. Advaita bedeutet nicht zwei, nicht zwei bedeutet: nicht einmal eins als eine Zahl - es ist nur Einheit. Wenn Eins eine Zahl und real wäre, gäbe es nur eine einzige Handlung und nicht so viele wie es gibt. Wenn es nur eine einzige Handlung gäbe, würde die Welt nicht so existieren, wie sie existiert. Verstehe, dass die vielen Handlungen nur optische Illusionen aus Licht sind und nicht real, sondern nur illusionär.

Advaita zeigt dem Menschen, dass im Leben alles eins ist und die Erscheinung von vielem eine Illusion darstellt. Verstehe, dass es im Leben keine Trennung gibt. Und die Wissenschaft hat es dem Menschen erleichtert, dies zu verstehen. Aus diesem Grund hat das Leben dem Menschen die Wissenschaft gegeben. Die Wissenschaft hat bewiesen, dass alles, was der Mensch sieht, das Bekannte, nichts weiter als Energie ist. Energie ist überall einfach immer gleich. Und Energie ist nichts weiter als Licht; Licht ist nur eins. Advaita bedeutet also „einfach Licht“ oder Einheit.

Dr. Vijai S. Shankar, Akademie für absolutes Verständnis, Februar 2010
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