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Zitat des Tages
Vedische Literatur
Srimad Bagavatam 4.31.14

„Versuche jenes zu erkennen, durch dessen Erkenntnis man alles erkennt“

Im Srimad-Bhagavatam wird zur Erklärung eine Analogie gebraucht: wenn man die Wurzeln eines Baumes bewässert, so wird der ganze Baum versorgt sein; und wenn man dem Magen Nahrung zuführt, wird der ganze Körper gesättigt. Wenn man also dem Zentrum dient, so wird zugleich dem Ganzen gedient.Dies ist möglich, und es zu tun, bedeutet, in die Welt der Widmung einzutreten. Versucht, in die Welt der Widmung einzutreten und laßt die Welt der Ausbeutung und die Welt der Entsagung zurück. Euer atma, euer wahres Selbst, ist ein Bewohner jener Welt. Dort befindet sich die wirkliche Welt, wohingegen hier nur ein verzerrter Schatten davon zu finden ist.


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Text

Das Leben aus der Stille und die Advaita Blase
Nabala
Vor ein paar Tagen bekam ich einen Anruf von Birgit, die sich bei mir bedankte und mir anbot, einen Artikel zur Veröffentlichung im Spirituellen Portal zu schreiben.
Ja, was soll ich schreiben …?
Das Leben wird immer einfacher, getränkt in tiefstem Frieden aus der unsagbaren Stille. All das scheinbare Wissen wie Leben funktionieren soll, hat die Stille sich geholt. Jetzt stoppt es schon wieder …
                  
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Du fragst dich vielleicht, wie du dahin kommen kannst. Vielleicht liegt deine Sehnsucht darin, die Stille in dir zu verwirklichen? Und wenn ich dir nun sage, dass das, was du suchst, bereits verwirklicht ist, wird es dir nichts helfen. Das ist das Dilemma, was in Wahrheit gar keines ist.

Nur dieser Moment …
Unendlich still …
Wahrnehmungen geschehen …

Sie werden nicht mehr eingeteilt, auch wenn sie total differenziert werden können, wenn benötigt. Es wird keine Geschichte mehr verfolgt. Der Segen der stillen Dankbarkeit ist zu groß. Er futtert alles sofort wieder auf.

Ein Zug fährt vorbei. Irgendetwas kennt dieses Geräusch und es wurde als vorbeifahrender Zug abgespeichert. In Wahrheit weiß ich nichts um einen vorbeifahrenden Zug. Das ist nur abgelegtes Wissen – was manchmal natürlich auch sehr von Nutzen sein kann. Jetzt ist es schon wieder vorbei. Dafür raschelt das Herbstlaub, bis auch das wieder verschwunden ist. Autogeräusche aus der Ferne. Woher weiß ich das? Hmm …Auch ein Vogel singt dazu. Ein wahrhaftes Konzert, was sich das Leben in seinem Abwechslungsreichtum da alles so einfallen lässt.

Doch passiert wirklich irgendetwas?
Nein … hier ist ein Nicht-Etwas, in dem absolut nie etwas geschieht.
Es ist so still …
Es ist so unwandelbar …

Genau daraus steigt so eine allumfassende Liebe auf, die jegliche Erklärungsversuche von sich weist. Einfach unfassbar. Und selbst diese unbedingte Liebe ist schon wieder etwas, was nicht kontinuierlich als Empfindung bestehen bleibt. Und es fällt die tiefste Seligkeit in Nichts. Alles gebadet in bedingungslosem Frieden.

Hier ruht die Aufmerksamkeit ganz natürlich – anstrengungslos.
Hier endet der ganze Kampf um`s Werden.
Hier endet das ganze Streben nach Verbesserung.
Hier bist du nicht mehr.

Die ganzen liebgewonnen Konzepte verlieren sich hier in der unendlichen Stille. Alles, was bleibt, ist DAS, was IST.

Beobachte mal, wie schnell sich die Wahrnehmungen verändern. Wie schnell sich auch deine Lebenssituationen verändern können. Nichts ist hier sicher – das ist sicher. Drum bau deine Sicherheit nicht auf Sand. Sie zerrinnt dir zwischen den Fingern. Deine einzige Sicherheit ist da, wo es für den Verstand völlig unsicher ist, weil er dort nichts mehr findet, weil du ihn dort nicht mitnehmen kannst. So ist die Sicherheit nicht von dieser Welt und du bist die Sicherheit selbst als das Unpersönliche inmitten der Person. Als die stille Gegenwärtigkeit, die niemals irgendeine Qualität haben kann. Die kein hell oder dunkel kennt. Die nichts über Eigenschaften weiß, ist sie doch völlig still in sich selbst als das SELBST völlig selbstlos.

Es ist so ein Wunder … ich will nichts mehr von der Welt und sie schenkt mir so viel. Ein schönes Gespräch, bei dem meine Augen in funkelnde Augen schauen dürfen. Eine tiefgreifende Begegnung, in der sich alles in Nichts auflöst. Sonnenstrahlen auf der Haut, Wasser um den Körper - die Arme und Beine können Schwimmbewegungen machen. Immer wieder holen sie aus und so wird der Körper an der Wasseroberfläche gehalten. Sagenhaft, was der Körper - gespeist von der Lebensenergie in Verbindung mit Bewusstsein - so alles kann. Oh, und auch das köstliche Mahl, dass der Bauch etwas zu essen bekommt, wenn er Hunger hat. Nichts davon ist selbstverständlich. So erfüllt es mich mit tiefster Dankbarkeit, dass dies alles möglich ist.

Nicht, dass das Konzept, nichts mehr wollen dürfen, bedient wurde. Denn das geht ja gar nicht. Wenn Wollen auftaucht, ist es ja bereits vorhanden. Also, du kannst es gar nicht verhindern. Es ist einfach alles so getränkt aus der Stille, dass das Wollen von alleine versiegt ist.

Das Leben ist wieder so menschlich. Die ganze Menschlichkeit in sich aufzunehmen, ist die Herausforderung. Die Vorstellungen wie Erwachen ausschaut, die ganzen Hoffnungen auf ein erfülltes Leben müssen desillusioniert werden. Denn es gibt kein Entkommen hier. Da nutzt auch das ganze Wissen der Advaita Worte nichts. Es gibt Menschen, die kennen und nutzen all diese nondualistischen Ausdrucksweisen, aber es ist nichts dahinter. Diese Blase muss platzen, sonst sind es nur hohle Worte, die nicht die Präsenz der Stille in sich tragen.

Aber es hört sich natürlich gut an, wenn gesprochen wird: da ist niemand, der Schmerzen haben könnte. Und schon hat sich alles hinter der neuen Maske verschanzt und es ist ein weiterer Abwehrmechanismus in neuem Gewand. Somit wird verhindert, den Schmerz wahrzunehmen, ihn zu erforschen, zu schauen, ob er gleichbleibt, ob er sich verändert und noch tiefer zu erforschen, dass es mitten im Schmerz still ist, dass da wirklich niemand ist, sondern unbegrenzte Stille dein Sein erfüllt.


Nabala
Wird das nicht zutiefst erforscht, so ist es nur eine Blase des Nichts und hat mit der Stille, dem Nicht-Etwas, absolut nichts zu tun. Dahinter wird sich versteckt, um dem Leben zu entkommen. Unbewusst wird alles abgewiesen. Es darf ja gar nicht mehr sein. Das neue Selbstbild des Nichts hat sich klamm und heimlich eingeschmuggelt und der Verstand verkauft es dir als Wirklichkeit. Dies sich wieder einzugestehen ist oft wesentlich schwieriger als die „alltäglichen“ Egomechanismen. Weil… du hast es ja schon geschafft! Aber selbst das darf natürlich nicht sein. Denn sobald dies ins Bewusstsein treten würde, stünde sofort die Erklärung bereit, dass da ja niemand ist, der es geschafft haben könnte. Das alte Ego in nondualitischer Verkleidung - sehr schick - aber darunter stinkt es bis zum Himmel Es ist wie tot, dem fehlt jegliche Lebendigkeit, abgespalten, getarnt als Nichts.

Natürlich ist es tiefste Wahrheit, dass da niemand ist. Aber es muss realisiert sein. Es muss zur unumstößlichen Klarheit werden. Dann benötigst du diese Sätze nicht mehr und die Menschlichkeit nimmt unverblümt Platz. Der Baum darf wieder ein Baum sein. Deine Ausdrucksweise kann wieder einfach unzensiert ausfließen. Du darfst auch einfach wieder von ich reden - und es ist völlig klar, dass das ich nicht existiert. Aber es muss nicht jedem auf die Nase gebunden werden. Warum auch.

Trunken von dir
du unendlich stiller Glanz,
ist meine Natürlichkeit die Ergebenheit an dich.
Die stille Liebe umarmt in grenzenloser Weisheit.

Weiß nicht, wer ich bin oder nicht bin.
Weiß von nichts in absoluter Erfülltheit.
Der Moment klingt in seinem Rhythmus,
eingehüllt in tiefem Schweigen.
Mein Schauen ist deines
in stillem Gebet.

Was ist Zeit?
Verloren ist sie in der Ewigkeit.
In deinem Armen versink ich,
gehe auf in dir, nie da gewesen.
Oh du göttlicher Quell,
du liebende Leere,
lieblich liebst du
so still umarmst du,
wie sehr erquickest du meine Seele.

Voll Dank ich bin, dass du mich hast genommen.

 

>> Nabala September 2020

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