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Das Enneagramm – die neun Schleier der Seele
Veit Lindau
Das Enneagramm ist ein sehr altes spirituelles und gleichzeitig psychologisch sehr fundiertes Modell der Selbsterkenntnis. Seine Herkunft ist unklar. Viele sagen es sei 2500 v.Chr. in Babylon entstanden, manche schreiben es Pythagoras oder Plato zu. Gurdjieff, ein Weisheitslehrer aus Armenien, hat um die Jahrhundertwende im asiatischen Raum Fragmente des Enneagramms entdeckt und dann in Moskau und St. Petersburg gelehrt. Es gibt auch eindeutige Parallelen zu den Transformationslehren der Sufis und der christlichen Mysterienschulen.
            
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Ein Kind wird mit der Unschuld eines nicht „programmierten“ Bewusstseins geboren. Aus dem Impuls möglichst effektiv zu überleben, baut sich vor allem in der ersten Lebenshälfte unser persönliches Ich auf, ein komplexes Muster aus Überzeugungen, Verhaltens- und Empfindungsmuster – das Ego.
Durch die Identifikation mit dem Ego verlieren wir den Kontakt mit unserem wahren Selbst. Wir fallen in den großen Schlaf. Grenzenloses Bewusstsein träumt, ein kleines Ich zu sein - angreifbar, bedürftig und getrennt. Also beginnt es, sich selbst und seine Umgebung zu manipulieren, um Sicherheit herzustellen, Anerkennung zu bekommen und die Trennung zu überwinden. Diese Suche im Außen strengt nicht nur enorm an, sie ist auch zur Erfolglosigkeit verdammt, denn sie beruht auf einer Illusion.
Alle mystischen Wege bieten Methoden an, dieses illusionäre, falsche Ich zu entlarven und sich unserer wahren ESSENZ zuzuwenden. Wenn die Schleier fallen, findet ein Wiedererkennen jenseits aller Worte statt.

Das Enneagramm ist ein solcher wertvoller Spiegel. Richtig gelehrt, hält es sich nicht mit Schubladen-Kategorisierungen oder dem Ausbessern der Persönlichkeit auf. Aufrichtig und wach verwendet, erschüttert es den Kern der Lüge – den Glauben an das kleine, bedürftige Ich. Es erzählt uns von neun verschiedenen Grundträumen, in denen wir vergessen können, wer und was wir wirklich sind. Auch wenn uns die äußere Vielfalt unserer Persönlichkeiten verwirren mag, genauer und stiller hingeschaut, offenbaren sich nur neun verschiedene „Pudelsorten“, neun Grundfärbungen, die der Traum des Vergessens annehmen kann.

Wer den Grundgeschmack seines Egos darunter erkennt, erfährt meistens ein sehr peinliches und gleichzeitig heilsames Erwachen. Wenn der Schleier einmal gelüftet ist, ist es kaum möglich, je wieder vollständig in den Traum des Leidens zurückzufallen. Für den ernshaften Sucher beginnt hier das Finden. So schenkt uns das Enneagramm nicht nur die Lehre der neun Schleier sondern auch neun heilige Wege des Erwachens in unsere wahre Identität.

In den Enneagramm-Seminaren von Veit Lindau geht es nicht darum, das Ego zu „optimieren“, sondern radikal zu erkennen, wer wir jenseits unserer Persönlichkeit sind. Unsere Wahrnehmung der Welt und unser Ich-Gefühl werden grundlegend transformiert, wenn wir die ESSENZ unseres Wesens berühren. Keine noch so umfangreiche Psychotherapie kann dies leisten.
Das Enneagramm bietet die Möglichkeit, durch das Verstehen und die Erfahrung der neun verschiedenen Ego-Fixierungen Mitgefühl mit sich selbst und anderen zu entwickeln und so den Raum für tiefgreifende Vergebung zu ermöglichen. Dies schenkt uns einen neuen, wesentlich entspannteren und wirksameren Umgang mit unseren Mitmenschen, egal ob im privaten oder beruflichen Feld.
Durch das Erkennen des eigenen Grundmusters kann ein zutiefst heilsames Erwachen aus dem Traum der Begrenzung ausgelöst werden.
Dem aufrichtig Suchenden bietet das Enneagramm einen Heiligen Weg, um die Erkenntnis der Wahrheit zu vertiefen.
Ein altes Zitat besagt: „Das Enneagramm ist eine illusionäre Medizin für eine illusionäre Krankheit.“ Durch das Enneagramm können sich uns die neun Heiligen Qualitäten unseres Seins offenbaren. Wer einmal durch die Vollkommenheit jenseits der Schleier berührt wurde, realisiert die Traumhaftigkeit des Leidens.


Alle mystischen Traditionen bieten Methoden an, dieses illusionäre begrenzte,
1. Karma – Erbe
2. Eltern (die Götter deiner Kindheit) geben dir einen Namen und beziehen sich permanent auf deinen Körper.
3. Bewertungen, Aussagen über dich durch deine Umwelt.
4. Du verlierst den Kontakt zu deinem wahren Selbst. Identifizierst dich mit dem Körper. Erfährst dich nicht mehr als die Quelle von Glück, sondern als jemand, der von äußeren Quellen abhängig ist.
5. Entwicklung von Verhaltenstrategien, um unter den gegebene Verhältnissen das Beste an Sicherheit, Geborgenheit herauszuholen.
6. Das vergebliche Suchen im Außen führt zu Angst, Wut und Schmerz.

Die Geschichte des Enneagramms
Die Herkunft des Enneagramms ist unklar und umstritten. Viele sagen es sei 2500 v.Chr. in Babylon entstanden, manche schreiben es Pythagoras oder Plato zu. Gurdjieff, ein Weisheitslehrer aus Armenien hat um die Jahrhundertwende im asiatischen Raum Fragmente des Enneagramms entdeckt und dann in Moskau und St. Petersburg gelehrt. Es gibt auch eindeutige Parallelen zu den Transformationslehren der Sufis und der christlichen Mysterienschulen.

Das Enneagramm der 9 Persönlichkeitstypen, wie wir es heute kennen, entstand hauptsächlich durch den Chilenen Oscar Ichazo. Auf vielen Reisen sammelte er Material und erforschte es. Erst Mitte der 50er Jahre gelang es ihm die vielen Überlieferungen und das Enneagrammsymbol (griech. Neuneck) zusammenzufügen. 1970 reiste der bekannte Psychiater Claudio Naranjo (ebenfalls ein gebürtiger Chilene), der am Esalen Institut in Kalifornien unterrichtete, zu einem Seminar von Ichazo nach Arica in Chile. Naranjo war derart fasziniert vom Enneagramm, daß er es weiterentwickelte und in seinen Unterricht aufnahm. Naranjos Arbeit war wiederum die Grundlage, es im Westen bekannt zu machen. Die Bay Area (San Francisco Region) blieb bis heute „Brutstätte“ der wichtigsten Forschungen und brachte die kompetentesten Lehrer hervor, z.B. Don Richard Riso, Russ Hudson, A.H. Almaas, Helen Palmer und Eli Jaxon-Bear.
Ich selbst habe es von Eli Jaxon-Bear gelehrt bekommen und sehe mich auch als Vertreter der „spirituellen Tradition“, die das Enneagramm nicht als ein Weg zur Verbesserung, sondern zur Transzendenz der Persönlichkeit.

Das Enneagramm
Eine alte Geschichte erzählt, dass Gott Mitleid bekam, als er die Menschen geschaffen hatte und sie in ihrem Leid sah und ihnen deshalb das Enneagramm schickte.

Das Enneagramm ist zugleich psychologische Typenlehre und Weg zur Selbsterkenntnis. Sein tiefgründiges und entlarvendes Instrumentarium erlaubt uns einen befreienden Blick in das, was hinter der sogenannten Charakterfixierung steht. Es ist so, als würde man auf eine ganz bestimmte Art und Weise „singen”, so wie z.B. eine Amsel auf eine ganz bestimmte Art singt und ein Papagei auf eine andere. So ähnlich ist es bei uns Menschen, denn unser „ich“ funktioniert nach einem spezifischen und immer gleichen Muster und wir werden sehen, dass sich jeder präzise einem der 9 Haupttypen und einem der jeweils 3 Subtypen zuordnen kann, auch wenn es manchmal etwas Zeit braucht. Das Ziel ist zu erkennen, dass dieses Muster wie eine Brille ist, durch die die Welt gesehen und erlebt wird.

Die Essenz
Innerhalb der Struktur des Egos bildet die Persönlichkeit die äußere Schicht. Hier finden wir die 3 Körper: den mentalen, den emotionalen und den physischen Körper. Sie manifestieren sich als „mein“ Gedanke, „meine“ Emotion und „mein“ Körper. Die Charakterfixierung, die das Enneagramm beschreibt, liegt auf einer tieferen Schicht. Man könnte sie als Knotenpunkt des Egos bezeichnen, hier maskiert sich die tiefste Schicht, die Essenz. Was sich maskiert, kann auch demaskiert werden. Dazu braucht es die Bereitschaft,tiefer zu gehen und ganz der eigenen Erfahrung zu vertrauen. Das Enneagramm ist kein Glaubenssystem, sondern eine Art Landkarte.

Die Landkarte ist nicht die Landschaft
Im Kontext der Philosophie von Ken Wilber ist das Enneagramm als Horizontales Konzept einzuordnen. D.h., die jeweilige Fixierung löst sich nicht vollständig auf. Das Individuum behält während seiner Bewusstseinsentfaltung einen ganz bestimmten „Geschmack“. Doch in dem sich der Reife- und Bewusstseinsgrad ändert, kommen immer mehr die positiven Qualitäten und Lebensaufgaben der Fixierung zu tragen.

„Es ist das große Geschenk des Enneagramms, dass es den Knoten des Egos sehr genau beschreibt. Unser Schwert ist achtsames Gewahrsein, und das Enneagramm zeigt uns den Knoten, den es zu durchtrennen gilt. Auf diese Weise ist Selbsterkenntnis möglich.“
(Eli Jaxon-Bear)
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