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Zitat des Tages
Hans Christian Andersen

"Leben ist nicht genug", sagte der Schmetterling.
"Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben."



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Selbstvergessenheit + Tipp für Retreat auf Corfu
Nabala
Die Welt ist am 21.12.2012 nicht untergegangen - zumindest nicht so wie es vorhergesagt wurde. Doch wenn wir uns den Weltuntergang genauer betrachten, können wir vielleicht feststellen, dass die Welt jeden Abend untergeht.
                  
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Mit dem zu Bett gehen, um in den Schlaf zu versinken, verlischt jede Nacht die Welt und die Idee von dir - ob du willst oder nicht - sie ist einfach weg - ungefragt. Diesen nächtlichen Weltuntergang lieben wir alle sehr - klar, da können wir uns von uns selbst erholen. Denn in der Tiefschlafphase ist absolut nichts mehr da. Und genau da erholt sich der Körper in seinem Nicht-Sein. Kein Traum, kein Gedanke, kein ich, kein du - nicht mal nichts. Die ganze Idee von ich, von deinem Leben und von der Welt ist absolut verschwunden - (wie) nie geschehen.

So erleben wir jede Nacht einen kleinen Tod, den wir so sehr vermissen, wenn wir mal nicht so gut schlafen können. Jede Nacht begeben wir uns in das vollkommene Vertrauen ohne über Vertrauen nachdenken zu müssen. Du legst dich nicht hin in der Hoffnung, dass du morgens wieder aufwachst. Nein, du freust dich auf die Erholung, auf das absolute Nicht-Sein. Da muss nicht gesucht werden, wie du wieder eins wirst, da musst du nicht an dir rumdoktorn, um dich auf das ultimative Erwachen vorzubereiten, da musst du nicht irgendwie anders werden - da musst du nicht mal sein. Welch ein Segen und das jede Nacht gratis!


Nabala
Nun musst du nicht den ganzen Tag warten, bis du dich am Abend wieder hinlegen kannst, um zu verschwinden - nein, du hast jetzt schon die Möglichkeit, dich zu vergessen. Selbstvergessene Momente kennst du - wenn du vollkommen vertieft in einen Film bist, dann vergisst du dich - wenn du total in eine Aktion versunken bist - dann vergisst du dich - wenn du einem Kind beim Spielen zusiehst, vergisst du dich. Und dann stehst du schon wieder auf der Matte und die Gedanken kreisen und du glaubst ungeprüft an ihre Realität. Doch jeder Moment lädt dich dazu ein, deine Geschichte loszulassen. Und wenn ich dir sage, lass deine Geschichte los, so stimmt das nicht ganz, denn du musst sie nicht mal loslassen, das würde schon wieder bedeuten, dass du entscheiden könntest, ob die Geschichte losgelassen wird oder nicht, als ob da jemand wäre, der eine Wahl hätte und nun die richtige treffen müsste. Nein, da ist keine Person, die das könnte oder nicht könnte. Da ist einfach nur das, was gerade erscheint, und das wird auf das Körper-Geist-System bezogen und identifiziert sich damit und so kreiert sich die scheinbare Person immer wieder neu. Doch was ist schon vorher da? Was ist, bevor die Geschichte von dir und der Welt in Erscheinung tritt? Ist da irgendetwas?

Antworte nicht gleich - vergleiche nicht mit schon Gehörtem oder Gelesenem, sondern lausche. Vielleicht bringt diese Frage deinen Verstand kurz zum Inne-halten. Vielleicht auch nicht. Vielleicht kann entdeckt werden, dass der Geschichte, die du tagein tagaus über dich erzählst, gar nicht geglaubt werden muss.
Doch was bleibt dann? Hast du dann Angst? Weißt du dann nicht mehr weiter? Geht es dann überhaupt noch weiter??

Lass alle Fragen wieder verschwinden und sieh, was sieht. Sieh, dass das Sehende kein Objekt ist, was benannt werden könnte. Sieh, dass das Sehende keinen Anfang und kein Ende hat. Sieh, dass das Sehende nicht beschrieben werden kann. Sieh, dass das Sehende nicht von dir getrennt ist. Sieh, dass das Sehende völlig frei ist, auch wenn Gedanken erscheinen. Sieh, dass das Sehende von keinem Gedanken berührt werden kann. Sieh, dass das Sehende jeden Gedanken in sich einfach aufnimmt und keine Spur hinterlässt. Den Blick auf das Sehende gerichtet und die Geschichte fällt von alleine ab. In dieser Unendlichkeit des Seins verliert sich die Geschichte von dem kleinen ich und fällt in das große ich. In dem Sehenden zu sein, lässt den Seher verschwinden und keine Geschichte - keine angstvolle und auch keine wundervolle ist hier von Bedeutung. Es hat auch keine Bedeutung, ob es eine Bedeutung hat oder nicht. Denn auch die Nicht Bedeutung ist bedeutungslos- das Sehende ist still und leer - völlig frei - und alles, was geschieht, geschieht und geschieht nicht und für niemand.

Ist dir diese Freiheit - dieses Nicht-Sein zu viel? Macht nichts - denn du hast das eh nicht zur Wahl. Wenn die stille Leerheit deiner Selbst dich küsst, gibt es kein zurück - gibt es keine Wahl. Die Idee von einem Selbst fällt in sich Selbst zusammen und daraus entsteht ein Leben, das niemand gehört und noch nie jemand gehört hat. Die Erlösung von dir, von deiner Geschichte und der Idee über dich und die Welt ist die Befreiung, die jetzt schon hier ist und nicht freier werden kann, da sie bereits die absolute Freiheit jenseits einer Idee von Freiheit IST. Diese Freiheit ist DAS, was hier ist, was dich immer begleitet, während du nach Veränderungen und Glück und Zufriedenheit im scheinbaren Außen suchst. Diese unendliche Freiheit ist hier, auch wenn Gedanken aufsteigen, die dir die Geschichte von dir erzählen und wie du und die Welt sein sollten oder eben nicht sein sollten. Und während all das passiert, ist die Freiheit hier - völlig unbedingt.

Vielleicht braucht es ein bisschen Mut, all die Geschichten, die der Verstand immer wieder erzählt, hinter dir zu lassen und die Aufmerksamkeit dem zu widmen, was schon vor jedem Gedanken still darauf wartet, bis du eintrittst. Vielleicht brauch es auch keinen Mut. Vielleicht braucht es gar nichts. Alles, was es braucht erscheint ohne dein Zutun. Sei es eine Bereitschaft, DEM zu folgen, sei es eine Bereitschaft die Idee über dich hinter dir zu lassen, sei es ein wenig Mut, vollkommen in DEM zu vergehen. Und während Bereitschaft passiert oder Mut oder sonst irgendetwas, ist das stille Gewahrsein, das unberührte Sehende vollkommen hier. Nicht ein Atemzug könnte passieren, wäre diese Liebe nicht der Urgrund, die Basis für alle Bewegungen.

Und gleichgültig, was passiert, es geschieht nicht in der Zeit - denn Zeit ist die Idee von einem Jemand, der in der Zeit lebt. Das ist der Irrglaube - es geschieht einfach - ein Aufblitzen von etwas, von einem Gedanken, von einem Gefühl, von einer Handlung und der Verstand setzt es in die Zeitschiene und verarbeitet alles zu einer Geschichte. Cooler Mix, daran ist nichts verkehrt, doch wenn du die Geschichten satt hast und merkst, dass da irgendetwas stinkt, dann hat sich die Wahrheit über deine Natur schon gemeldet und ruft dir zu: "Halt inne! Stopp mit all dem innerlichen Lärm!" Und irgendetwas in dir weiß darum, weiß um die Wahrheit, die nicht in Worte zu fassen ist. Irgendetwas hört den Ruf und du siehst, dass alles bereits hier ist. Dass DAS dich noch nie verlassen hat. Dass DAS jeden Moment hier ist, während die Suche nach dir Selbst in den wunderschönen und schrecklichen Begebenheiten des Lebens gesucht wurde. Dass DAS, was du suchtest die ganze Zeit hier ist - zeitlos - ewig - und zu sieht wie gesucht wird - und DAS ist die Suche, der Suchende und das Gesuchte selbst.

In DEM zu ruhen ist die absolute Selbsterfüllung - wie heißt es so schön - das Selbst ist sich selbst genug. Es ist nicht schwierig zu sein - vielleicht nur ein wenig ungewohnt. Doch du wirst sehen, die unendliche Liebe und Stille des Da-Seins holt dich, und du siehst, dass es dich noch nie gegeben hat und all das Werden und Vergehen fällt in sich zusammen. Was bleibt ist die unendliche liebende Leere, die schon immer ist in einer absoluten Offenheit für alles - die ohne Vergangenheit ohne Gegenwart und ohne Zukunft ist. Frei in sich selbst und so voller Liebe, dass sie alles spielt in absoluter Selbsterkenntnis.

in Liebe Nabala

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Retreat mit Nabala auf Korfu vom 18.05. - 25-.05.2013

>> www.nabala.de


Die Sonne scheint uns ins Gesicht, der Wind weht in den Haaren, die Vögel singen unbeirrt ihr Lied, während das Rauschen des Meeres den Gesang der Stille in sich trägt und uns jeden Moment einlädt, auch die Stille in uns zu entdecken.

Innerer Rückzug und Urlaub sind eine erholsame Verbindung. Wir verbringen 1 Woche zusammen auf der liebevollen Insel Korfu im Alexis Zorbas Zentrum, sind gut versorgt und können uns voll DEM widmen, aus dem alles entseht und wieder vergeht. Das gemeinsame Zusammensein, das nicht nur im Satsang gelebt wird, zeigt uns auf, dass für Satsang kein bestimmter Rahmen gebraucht wird.

Gerade auch beim Zusammensitzen während des Essens entstehen oft so tiefe Gespräche und lassen uns tief in der Stille versinken, um dann wieder im Lachen aufzusteigen. Zu erkennen, dass nichts falsch oder richtig ablaufen kann, dass jetzt alles schon absolut vollkommen ist, lässt den Verstand zur Ruhe kommen und die Ideen fallen ab - Freiheit pur, die un-bedingt hier ist.

Freu mich auf dich
in Liebe
Nabala


Alle Informationen zum Retreat auf meiner Web-Seite  >> www.nabala.de

... oder nimm direkt Kontakt zu mir auf:

Nabala
Gabriele Wolf
Blumenring 33a
76751 Jockgrim

>> info[ätt]nabala.de

Tel.: 07271 - 49 87 140
Mobil: 0172 - 92 17 267

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