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Zitat des Tages
Vedische Literatur
Srimad Bagavatam 4.31.14

„Versuche jenes zu erkennen, durch dessen Erkenntnis man alles erkennt“

Im Srimad-Bhagavatam wird zur Erklärung eine Analogie gebraucht: wenn man die Wurzeln eines Baumes bewässert, so wird der ganze Baum versorgt sein; und wenn man dem Magen Nahrung zuführt, wird der ganze Körper gesättigt. Wenn man also dem Zentrum dient, so wird zugleich dem Ganzen gedient.Dies ist möglich, und es zu tun, bedeutet, in die Welt der Widmung einzutreten. Versucht, in die Welt der Widmung einzutreten und laßt die Welt der Ausbeutung und die Welt der Entsagung zurück. Euer atma, euer wahres Selbst, ist ein Bewohner jener Welt. Dort befindet sich die wirkliche Welt, wohingegen hier nur ein verzerrter Schatten davon zu finden ist.


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Gleich(-)Gültigkeit
Nabala
Gleich-Gültigkeit und Gleichgültigkeit sind 2 Paar Stiefel und in sich so unterschiedlich wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Die Gleich-Gültigkeit ist die stille Akzeptanz von allem, was erscheint. Wobei dieses Alles wirklich alles beinhaltet. Und alles ist alles. Ohne Vorstellung von einer Erfahrung, die nicht in alles hineingehört. Dieses alles schließt einfach nichts mehr aus. Es ist offen in der Offenheit – in der ruhenden Existenz, die jenseits von Erscheinungen still anwesend ist, ohne von Anwesenheit zu wissen.
                  
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Alle Erscheinungen sind phänomenal und somit für DAS, was IST nicht von Bedeutung. Nicht von Bedeutung bedeutet, dass eben alles gleich-gültig ist. Keine Idee, wie etwas zu sein hat, wie sich etwas anfühlen sollte, wie man sich verhalten sollte oder wie man mit dem Gegenüber umgehen sollte. Keine Idee über die Handlungsweisen, weil eben alles gleich-gültig ist. Ob ein brüllender Löwe oder ein blökendes Schaf – beides recht. Eben weil es gleich-gültig ist – das eine ist nicht besser oder erstrebenswerter als das andere. Das ist Non-Dualität.

Nabala
Sobald ich etwas hervorhebe, setzte ich etwas anderes zurück. Das ist Dualität. Das macht der Mind. Ist auch gleich-gültig, das macht er eben. Denn das Gewahrsein dessen bleibt einfach unberührt. Keine Jagd nach dem Besonderen – keine Jagd nach einem friedlichen Leben – keine Jagd nach der ultimativen Gefühlswallung. Denn das Gewahrsein kennt so etwas nicht und doch ist es in stiller Umarmung für all die Erscheinungen. Sind sie doch Teil seiner selbst – nein, nicht mal Teil – sie sind ES. Sie wandeln in unterschiedlichster Vielfalt, spielen sehr wichtig, total frustriert, komplett verdreht, gigantisch erleuchtet und dies alles ist für DAS gleich-gültig. Alles hat seinen Platz, nämlich genau da, wo es gerade erscheit. Sehr offensichtlich, denn sonst würde es doch gar nicht erscheinen. Keine Idee, wie das Leben sich gerade spielen sollte – ganz schön gewagt – und ...??? ... ein bisschen Angst, die Kontrolle dann zu verlieren, wenn gar keine Regeln mehr da sind? Wenn dir gar niemand mehr sagt, was richtig und was falsch ist. So völlig verloren in den Seilen. Ist dir das wirklich gleich-gültig? Oder lieber doch ein sicherer Hafen, wo man genau weiß, wo man losfährt und dann auch sicher ankommt. So wird es jedenfalls geglaubt. Oh ja der Glaube - er versetzt ja Berge. Welche Berge soll er denn versetzen, dass du am richtigen Ort bist - an dem dich nichts mehr tangiert? Oder an dem Ort, wo nur noch angenehmes dein Leben kreuzt oder du wenigstens nicht mehr involviert bist? Ist alles gleich-gültig, dann ist der Berg da wo er ist und du, da wo du bist. Kein Glaube muss den Berg versetzen, weil du weißt, er steht genau am richtigen Platz. Du kommst nicht vorbei? Er ist im Weg? Ehrlich? Setzt dich einfach hin – anscheinend brauchst du grade nicht weiter zu gehen. Oder doch? Dann geh einfach weiter und schau wie weit du kommst. Doch DU gehst während gegangen wird, nirgendwo hin. Und wohin gegangen wird, ist DIR gleichgültig. Denn das Ziel ist bereits da – DU bist ES – ES ist nur DAS. Und bei jedem Schritt geht DAS mit – ist einfach da – still sehend, was alles aus sich selbst heraus kommt und in sich selbst wieder vergeht. Völlig unwandelbar in sich selbst und daher auch total gleich-gültig. Es gibt auch eine Gleichgültigkeit, die mehr einem Toten als einem Lebenden ähnelt. Die Gleichgültigkeit kommt aus einem „ist eh schon alles egal“ und ist mehr eine Resignation dem Leben gegenüber. Oder eine Idee von Gleich-Gültigkeit. Dass nun, da man ja auf dem Weg der Erleuchtung ist, alles egal sein muss. Keine Regung darf mehr gezeigt werden. Denn wenn einem alles egal ist, regt sich auch nichts mehr. So wird aus einer Gleich-Gültigkeit, der Offenheit für die Gesamtheit des Lebens, ein Konzept, das die Seinsweise vorgeben soll – nämlich gleichgültig. Gelangweilt. Sollte dich die Gleich-Gültigkeit langweilen, hat es mit der Gleich-Gültigkeit nichts zu tun und kommt aus der Idee der Gleich-Gültigkeit. Und selbst diese trostlose Gleichgültigkeit hat für DAS, was IST, die gleiche Gleich-Gültigkeit wie für alles andere.  

07.10.2010 In Liebe Nabala

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