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Zitat des Tages
Ralph Waldo Emerson
Wer erkennt, dass er nur deshalb schwach ist, weil er die Hilfe außerhalb seiner selbst gesucht hat, während doch alle Macht und Kraft in ihm ist, der wird sich nach innen wenden, sich auf eigene Füße stellen und von innen her wirken und Wunder tun.


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Meine erste Begegnung mit John de Ruiter
Birgit Kratz
In den vergangenen Jahren war ich wiederholt bei Freunden zu Besuch, die Fotos von John de Ruiter gut sichtbar in Ihrer Wohnung plaziert haben. Auch aus den Gesprächen mit meinen Gastgebern konnte ich entnehmen, dass ihr Verhältnis zu diesem Weisheitslehrer aus Kanada ganz besonders fein und dankbar sein musste. Sie erzählten gerne von ihren Begegnungen mit John und wie sehr diese Begegnungen ihr Leben bereicherten.
In diesen Tagen Ende Januar 2012 sollte sich uns (Thomas und mir) nun ebenfalls die Gelegenheit bieten, diesen Mann sowohl als Lehrer als auch als Menschen etwas näher kennenzulernen und selbst von diesen Begegnungen innerlich bereichert zu werden.
                  
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Die Atmosphäre vor Ort
Schon beim ersten Betreten des Saals der Kölner Jugendherberge, in welchem die Meetings 4 Tage lang stattfinden sollten, bemerkte ich die feine Atmosphäre im Raum und dass die Anwesenden in besonders freundlicher Achtsamkeit präsent waren. Ich empfand eine angenehme innere Ruhe.

Als mich eine Organisatorin der Veranstaltung einladend darauf hinwies, dass Neulinge hier - nach eigener Wahl - ein Buch oder eine CD in Empfang nehmen können, erfasste ich den Sinn der Worte zunächst nicht. So  nahm ich diese Information erst einmal zur Kenntnis, während ich mich im Raum orientierte und die Atmosphäre weiter auf mich wirken ließ. Mit großer Freude entdeckte ich, dass weiter vorne im Saal neue Stühle aufgestellt wurden. Ich bewegte mich sofort dorthin und konnte nun näher an der kleinen Bühne sitzen, als gedacht!

Schon bevor der attraktive Kanadier im legeren Anzug den Raum betrat, war es still. Auf der Bühne sah ich einen Stuhl, einen Tisch mit Blumenstrauß und rechts vom Stuhl gab es eine Leinwand. Ich bemerkte, dass die mittleren Plätze der vorderen Reihen fehlten und wunderte mich etwas darüber.






Eindrücke des ersten Meetings

Als John Platz nahm, erschien sein Porträt auch auf der Leinwand. "Praktisch", dachte ich, "so kann ihn jeder im Saal wirklich gut sehen. Auch ich. Klasse." Während Johns Blick sehr langsam und vollkommen präsent von einem Augenpaar zum anderen im Saal wanderte, bemerkte ich, dass sich meine eigenen optische Wahrnehmung der Situation änderte, je näher diese wachen und ruhigen blauen Augen in meine Nähe schauten. Ich schaute ihn an und es war, als würde das optische Umfeld um ihn herum langsam wie ausgeblendet - so, als würde ich in eine Lichtquelle schauen. Und ich schaute hinein. Ich konnte und wollte gar nicht anders. Ein Phänomen, das ich noch öfter bemerken sollte.

Außer der Kamera, die das Gesicht John de Ruiters zeigte, gab es noch eine zweite, die sich ganz allmählich auf eine Dame in der Mitte des Raumes einstellte. Die Bilder von John und der Dame waren abwechselnd auf der Leinwand zu sehen. Ich fragte mich, warum denn nur dieses eine Gesicht aus dem Publikum gezeigt würde. Nun, diese Dame sollte die erste Gesprächspartnerin Johns an diesem Abend sein.

Als sie das Mikrofon langsam anhob, um hineinzusprechen, realisierte ich, dass die Gesprächspartner John direkt gegenüber sitzen würden. Dafür waren die Plätze der vordersten Reihen also ausgespart worden! Die Kamera, die John aufnahm, war so plaziert, dass jeder Zuschauer im Saal meinen konnte, dass John ihn während des Gesprächs anschaute. Wieder dachte ich anerkennend: "Wie clever!".

Als die Dame ihre Frage sehr überlegt und sanft zu formulieren begann, und als John ihr - immer wieder unterbrochen von kürzeren oder längeren Pausen - auf unglaublich sanfte und dabei hochgradig abstrakte klingende Weise antwortete, vermisste ich "zuhörens" eine gute und einfühlsame deutsche Übersetzung des Dialoges.

John wählte seine Worte mit so viel Bedacht und gleichzeitig (für mich als absolute Einsteigerin!) auf so spezielle Art, dass es mir zunächst äußerst schwerfiel, den Sinn seiner Worte zu erfassen. Die Begriffe, die er wählte, werden erfahrungsgemäß von jedem spirituellen Lehrer mit einer anderen Bedeutung hinterlegt. Ich konnte nicht so schnell dahinterkommen, was z.B. das Wort "knowing" in Johns Kontext bedeutete. Einige Begriffe hatte ich noch nie gehört. Gleichzeitig fühlte ich aber in mir den tiefen Wunsch, die Worte wirklich in ihrer Tiefe zu verstehen.

Als ich mich umschaute, bemerkte ich, dass nicht wenige Zschauer dieses Seminars alles Gesagte offenbar sehr sorgfältig in teilweise richtig wertvolle kleine Büchlein niederschrieben. DAS konnte ich gut verstehen, dass jedes gesagte Wort wie eine Kostbarkeit wertgeschätzt wurde. Denn auch mein ganzes System versuchte, alles, was hier geschah, so vollkommen wie möglich in sich aufzunehmen.

An diesem ersten Abend wurde nicht viel gesprochen. Weder von den Gästen, die John gegenüber saßen und ihre Fragen stellten, noch von John. Hier schien es nur um Stille und um Energie zu gehen.



zum Bestellen des Buches bitte auf das Bild klicken!
Bücher und CD's für Newcomer
Am zweiten Tag erinnerte ich mich wieder an die Worte, dass ich mir eine CD oder ein Buch an dem Verkaufstisch abholen könne. Jetzt erst realisierte ich, dass es sich um ein Geschenk handelte - und ich freute mich, dass es auch ein Buch auf Deutsch gab. Nun interessierte es mich ja schon bedeutend mehr als vor Beginn der Meetings, genauer zu verstehen, worum es hier ging.

Jetzt, da schon einige Tage seit den Meetings vergangen sind, liebe ich es, in diesem Buch zu lesen. Ich glaube, es liegt auch daran, dass ich nun einen lebendigen Bezug zu den Worten gefunden habe und von ihnen wirklich bereichert und irgendwie innerlich gefestigt werde.
 


Jedes Meeting ist anders

Am Samstag, dem zweiten Tag unserer Seminar-Teilnahme, wurden die Dialoge lebendiger und für mich etwas besser verständlich. Ich bemerkte, dass Johns erster Anlauf, eine Frage zu beantworten, immer auf einem sehr abstrakten Niveau, auf einer besonders feinen Seins-Ebene angesiedelt war. Wenn ein Gesprächspartner deutlich signalisierte, dass er die Antwort nicht verstehe, wiederholte John seine Worte noch einmal. Die Formulierung schien also wichtig zu sein. Wurde der Sinn immer noch nicht verstanden, sprach John mehr Klartext. Dabei schien es mir, als könnte John die mentalen Konstrukte seines Gegenüber klar erkennen, denn er benannte die Irrtümer, die er in seinem Gesprächspartner wahrnehmen konnte - aber in solch sanfter, nicht verletzender Art, dass der Durchschaute anschließend seine Dankbarkeit zum Ausdruck brachte.



Informal Meeting mit John de Ruiter

Am Samstag stand noch ein besoneres Highlight auf dem Plan: Es sollte ein "Informal Meeting" mit John geben. Die Moderatorinnen der Meetings baten die Seminar-Teilnehmer, hierbei den Newcomern den Vortritt zu lassen. Wir Newcomer konnten uns nicht vorstellen, was uns in der Kantine bei Kaffee, Tee und Plätzchen erwarten würde. Wir rätselten, ob wir viellicht die Tische umstellen sollten.

Als Kaffee, Tee und Kuchen freigegeben wurden, zögerte ich nicht, mich um ein Getränk zu kümmern - und plötzlich stand John de Ruiter in 1 Meter Entfernung neben mir. Ich würde mich hier nicht einen Zentimeter wegbewegen, das wusste ich. Ich wollte so viel wie möglich von dem, was hier passierte, in mich aufnehmen.

Ein Seminar-Teilnehmer bot John Tee an, eine andere Seminar-Teilnehmerin fragte ihn, ob er einen Hinweis für sie hätte, wie sie sich am besten in der Gegenwart ihrer sterbenden Mutter verhalten könne. John beantwortete ihre Frage auf ganz natürliche Art, jedoch auch Begriffe aus den Meetings verwendend, die für den denkenden Verstand schwer zu fassen sind.. Es wurden von anderen Seminarteilnehmern auch Episoden aus deren eigenen Leben erzählt - hierauf schaute John seinen jeweiligen Gegenüber einfach nur mit großer sanfter Aufmerksamkeit an, ohne jedoch etwas zu erwidern.

Ich hatte eher "fachliche" Fragen, denn ich wollte ja "Vokabeln lernen", um die Meetings auch sinngemäß besser erfassen zu können - so fragt ich John einfach ganz direkt, was er mit den Begriffen Knowing, Self, Being und I meine. Dabei zeigte es sich, dass das, was John de Ruiter Knowing nennt, das ist, wozu Samrpan Not-Knowing sagt. Es ist eben alles relativ, aber man kann sich ja auch auf alles einlassen.



Begegnung im Meeting als Gegenüber von John

Das Abendmeeting gab Thomas die Gelegenheit, John de Ruiter in der Atmosphäre des Meetings Fragen zu stellen. Thomas erzählte davon, dass er schon so lange auf dem spirituellen Weg sei, viel meditiert habe - und jetzt gar nicht wisse, wo er denn nun eigentlich stehe. Ich erinnere mich daran, dass John meinte, spirituelle Techniken eröffneten den Blick immer nur auf einen Ausschnitt der Wirklichkeit. Aber wenn Thomas so schaute, wie er es als kleiner Junge getan habe, dann könne er alles sehen. Ich horchte auf, denn das Thema "inneres Kind" übt immer magische Anziehungskraft auf mich aus. Thomas erwiderte, dass er, wenn er auf seine Kindheit zurückschaue, immer nur Schwere sähe. Worauf John ihm den Hinweis gab, dass er nicht durch seine Erinnerung schauen solle, sondern direkt.

Thomas' zweite Frage war praktischer Art: Da er als Web-Designer die meiste Zeit des Tages programmierend am Computer zubrächte, geschehe es regelmäßig, dass er nach der Arbeit vom Computer nicht loskomme. Dann lese er noch Spiegel. Er könne da wenig gegen tun.
John erwiderte (sinngemäß), dass er in diesem Falle aus seinen Mustern heraus handele. Die Muster bestimmten sein Tun. Es gäbe auch die Möglichkeit, sich dem Feinsten zuzuwenden. Dann käme die Handlung aus einer anderen Quelle. - Thomas solle in seinem Tun spielerisch sein. So wie ein Kind - unschuldig dem folgend, was im Moment gerade die größte Freude bringe.

Ehrlich, ich war total glücklich über die Antworten Johns auf  Thomas' Fragen!

Der junge Mann, der der nächste Gesprächspartner John de Ruiters sein sollte, berichtet von seiner Sehnsucht und Unfähigkeit, erfüllende Beziehungen zu anderen Menschen zu erfahren. Er wurde von John sanft inspiriert, dieser unschuldigen kindlichen Natur im Inneren liebevolle Aufmerksamkeit zu schenken. NUR dem. Mehr sei zuviel. Die Aussage John de Ruiters, dass die Themen Partnerschaft und Entscheidungen zu treffen einfach "too big" für ihn seien, erleichterten den jungen Mann ganz offensichtlich so sehr, dass er - wie die Leinwand zeigte, tief entspannen und irgendwie aufatmen konnte.

Ich kann schlecht beschreiben, wieviel Freude und Dankbarkeit diese Antworten John de Ruiters bis heute in mir auslösen.



Meinungen anderer Meeting-Teilnehmer

In den Pausen zwischen den Meetings begegnete ich einigen Bekannten. Sie erzählten mir, wie sie John erlebten. Das ist natürlich für jeden einzigartig und immer wieder neu. Eine langjährige Schülerin von John berichtete mir, dass sie die Meetings eher sinnlich durch den Körper und die Energie-Phänomene erfahre. Es sei für sie wirklich erstaunlich, das zu beobachten, was in ihrem Körper geschehe.

Eine andere Teilnehmerin empfand es wie ich anstrengend, die Worte nicht verstehen zu können. Sie käme aber trotzdem gerne zu den Meetings und bemerke, dass sie mit der Zeit immer entspannter darin sitzen und einfach präsent sein könne.

Ich lernte auch eine Dame aus Amsterdam kennen, die als Team-Mitglied den Verkaufstisch betreute und auch eine Kamera bediente. Sie konnte meine Schwierigkeiten mit der Sprache gut nachvollziehen. Sie habe diese Erfahrung vor 10 Jahren auch gemacht, habe sich aber nun in die Sprache von John "hineingelauscht". Mit der Zeit ginge das immer leichter. Das vermute ich auch.



Mein Fazit

Nachdem einige Tage seit den Meetings ins Land gegangen sind, ist mein "System Mensch" immernoch dabei, die wertvollen Erfahrungen zu integrieren. Wertvoll für mich vor allem die Tatsache, dass John immer wieder auf das verweist, was so leicht übersehen oder unterschätzt oder geleugnet werden kann - für das es eigentlich keinen Namen gibt und das doch so viel Kraft hat. Das ist es, was er Knowing nennt.

Für mich persönlich sind diese Hinweise gerade jetzt, in der Lebenssituation, in der ich mich befinde, von unschätzbarem Wert, denn sie erleichtern mir die Entscheidung, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte und worauf nicht. Zu erkennen, was wirklich wichtig ist. (Nun bemerke ich, wie schwer es mir fällt, die richtigen Worte zu finden.)


Nachwirkungen
Auch wenn ich Schwierigkeiten mit dem ungewohnten Englisch John de Ruiters hatte, kann ich nicht sagen, dass nichts in mir passiert wäre. Ich erwische mich vielmehr nun dabei, wie ich immer mal wieder auf der Web-Seite >> www.johnderuiter.com/multimedia/podcast/ nach Neuigkeiten Ausschau halte. Hier gibt es editierte Audio-Ausschnitte aus Meetings, die wirklich gut zu verstehen sind, da die langen Pausen aus dem Original offenbar äußerst feinfühlig herausgeschnitten wurden. Doch auch beim Hören dieser Audio-Aufnahmen erscheint es mir notwendig, mich mit meiner Aufmerksamkeit auf die feine Ebene der Wahrnehmung zu begeben, auf welcher John spricht.


Mehr Informationen über und Termine mit John de Ruiter ...
...  gibt es auf  >>  www.johnderuiter.com/de

 
Bericht von >> Birgit Kratz

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