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Friedrich Rückert
Möge jeder still beglückt seiner Freuden warten! Wenn die Rose selbst sich schmückt, schmückt sie auch den Garten.


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Neu erschienen:
MYSTERIUM GOTT
von Bestsellerautor Daniel Meurois
Interview mit Daniel Meurois von Marie-Johanne Croteau
Wer ist Gott?

Daniel Meurois ist Autor und Co-Autor zahlreicher Bücher, von denen die meisten schnell zu Bestsellern wurden. Seine Bücher, von denen es bereits mehr als sechzig Übersetzungen in siebzehn Fremdsprachen gibt, sind ein lebendiges Zeugnis von hoher Aktualität über die Vielfalt der Welten.

Er hat gerade ein außergewöhnliches Buch veröffentlicht, das sich mutig mit der existenziellen Frage schlechthin auseinandersetzt: Wer ist Gott? Hier sind zwölf Fragen und Antworten zu einem Thema, das ebenso faszinierend wie unfassbar ist...
            
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Marie-Johanne Croteau:
Daniel Meurois, es ist mir eine große Freude, mit Ihnen über dieses Buch zu sprechen, das aufgrund seiner Gewagtheit viele Wahrnehmungen und Lesegewohnheiten erschüttern dürfte. Zunächst einmal der Titel: „Mysterium Gott“... Sie sagen, dass Ihnen diese Worte spontan eingefallen sind. Was war Ihre Reaktion als Sie diesen Titel gewählt haben?


Daniel Meurois:
Ja, in der Tat, es ist ein Titel, der sich mir von Anfang an aufgedrängt hat und der mich überrascht hat, weil er von vornherein, das gebe ich zu, ein wenig prätentiös war... Wie kann man ein solches Thema auf diese Weise angehen? Ich habe mich jedoch entschlossen, meinen ursprünglichen Titel beizubehalten, weil ich seine provokative Konnotation interessant fand… Und wer außer Theologen kommt schon auf die Idee, die Frage nach der Identität oder gar dem Wesen Gottes zu stellen? Ich habe den Eindruck, dass dies die grundlegendste Frage ist, die es gibt, und doch... stellen wir sie nie, oder fast nie. 

Natürlich gibt mein Buch nicht vor, das Problem zu lösen! Welches Buch oder welche Form des menschlichen Ausdrucks könnte das schon? Nein, ich habe es einfach geschrieben, um ein anderes Licht auf ein wichtiges Thema zu werfen, ganz ohne Dogma und sicherlich außerhalb der Norm, wobei ich mir der Grenzen meiner eigenen Wahrnehmung der Dinge und auch der meines Arbeitsmittels bewusst bin.

Für mich war es insofern eine echte Herausforderung, weil ich mich mit Konzepten konfrontiert sah, die entweder schwer zu erklären oder, soweit ich weiß, wirklich neu waren.  Ich musste also ins Leere springen und die unvermeidliche Kontroverse, die dies auslösen könnte, ignorieren, während ich gleichzeitig die obligatorische Unvollkommenheit der Aussage und der Reflexion, die ich anbieten wollte, anerkannte. Mich hat vor allem die absolute Notwendigkeit angetrieben, eine solche Arbeit zu realisieren. Es bestand eine gewisse Dringlichkeit, es zu tun...



M.J.C.: Wie unterscheidet sich dieses Buch von allen anderen, die Sie bisher geschrieben haben?


D. M.: Es ist anders, weil es ein Buch ist, das der metaphysischen Lehre im reinen und strengen Sinne des Wortes gewidmet ist. Es ist ein Arbeitsbuch von der ersten bis zur letzten Seite. In den meisten meiner früheren Bücher konnte sich der Leser an einem erzählerischen Rahmen orientieren, in dem er Denkanstöße fand. Dies ist hier nicht der Fall. Der Zeuge, der ich bin, mischt sich nie ein, er wird zum einfachen Übertragungsband einer großen Masse von Informationen. Er ist nie mit seiner eigenen Sensibilität präsent.

Der Ton des Buches ändert sich also im Vergleich zu den vorherigen Büchern. Ich glaube, dass dies für ein Thema dieser Größenordnung unerlässlich war. Es war notwendig, jeden Leser so weit wie möglich mit sich selbst zu konfrontieren, d.h. mit seinen eigenen Reaktionen, sogar mit seinem Unverständnis. Ich persönlich sehe dieses Buch als eine Annäherung des schwindelerregenden Höhenflugs in Bezug auf sich selbst und dem Unendlichen. Es wurde nicht geschrieben, um diese oder jene Art menschlicher Empfindsamkeit zu "befriedigen", sondern um das Bewusstsein zu durchpflügen, zu versuchen, es mit anderen Konzepten zu besäen und so seine konventionellen Grenzen zu sprengen.


M.J.C.:
Sie sagen, dass der Inhalt dieses Buches im Wesentlichen eine Lehre metaphysischer Natur ist. Woher stammen diese Informationen und wie haben Sie sie erhalten? Sind das Ihre üblichen Verfahrensweisen?


D. M.: Die Quelle der Informationen, die ich dem Leser anbiete, unterscheidet sich nicht von der meiner früheren Büchern, da ich über den Inhalt einer Erfahrung berichte, die meine übersinnlichen Fähigkeiten in Anspruch nimmt. Kurz gesagt, ich sammle ständig Informationen, wenn sich mein Bewusstsein außerhalb meines physischen Körpers befindet. Das ist die Art und Weise, wie ich arbeite, das ist das Werkzeug, das ich habe. 

Aufgrund der Natur meines Themas habe ich jedoch nur kurz die Umstände angedeutet, die mich dazu gebracht haben, dieses Buch zu schreiben. Ich wollte nicht, dass sich der Leser an einen Schauplatz oder an Persönlichkeiten klammert, sondern dass er von den ersten Seiten an wirklich in den Kern der Sache eintaucht. Es ist ein totales mystisches Abenteuer, in dem es keinen Platz für irgendeine Art von spirituellem Tourismus gibt. „Mysterium Gott" ist ein Buch, dessen Funktion darin besteht, bestimmte Konditionierungen zu erschüttern und dann neue Wege für das Wachstum vorzuschlagen.


M.J.C.: Was ist die allgemeine Botschaft dieses Buches, das Sie selbst als eine "kollektive Biographie" bezeichnen? „Mysterium Gott“ enthält eine solche Vielfalt an Informationen (vor allem über den planetarischen, solaren, galaktischen und kosmischen Gottesaspekt), dass es schwierig sein kann, sich zurechtzufinden...

D.M.: Insgesamt könnte man sagen, dass dieses Buch dazu da ist, die mentalen Grenzen derjenigen zu sprengen, die wirklich über den Sinn ihrer eigenen Existenz und die Natur des Lebens nachdenken wollen. Einige werden fälschlicherweise glauben, dass die Menge der darin enthaltenen Informationen und die Art und Weise, wie ich es geschrieben habe, im Wesentlichen den Intellekt anregen und an die Fähigkeit des Lesers, sich etwas zu merken, appellieren. Ich glaube jedoch, dass dies nicht der Fall ist.

Meiner Meinung nach handelt es sich um ein Buch, das verlangt, dass man den Verstand loslässt und sich von einer Art Welle mitreißen lässt, die einen dazu ermutigt, ins Leere zu springen. Wenn es etwas zu berühren gibt, dann ist es die so genannte übernatürliche Fähigkeit des Menschen, die dafür sorgt, dass unser Ur-Atom mit jeder einzelnen Zelle unseres Körpers in Beziehung tritt und ihre Metamorphose auslöst. Das Herz ist bei einem solchen Unterfangen natürlich immer dabei...


J.M.C.: Ist es eine Art Faden, der zum Aufstieg oder zur Befreiung führt?

D. M.: Die Lehre, die ich mit diesem Buch übermittle, schildert das Gesamtschema der Evolution des Bewusstseins in unserem Kosmos hervor, sie umreißt seine Hauptlinien. Es werden auch mögliche Wege in Bezug auf bestimmte seelische Befindlichkeiten aufgezeigt. In diesem Sinne kann man es als eine Art Leitfaden sehen, der einem hilft, sich selbst zu werden.

Unsere Aufgabe als Menschen ist es, die Notwendigkeit einer freiwilligen und bewussten Vergöttlichung unseres gesamten Wesens auf allen Ebenen zu erkennen, von den scheinbar unbedeutendsten Zellen bis hin zur Sonne des Geistes. Dazu ist es unumgänglich, alle Formen von Grenzen abzuschaffen. In der Tat ist es unsere Aufgabe, den angeborenen Zustand der Dualität, in dem wir uns befinden, zu überwinden. Das wird hier als Priorität – und sogar als dringliche Angelegenheit - beschrieben für alle, die an ihrer sogenannten Befreiung wirklich arbeiten wollen.


M.J.C.: Ein anderes Thema hat ebenfalls meine Aufmerksamkeit erregt, nämlich das der Entstehung von Zellen, bei dem Sie sogar von der Herausforderung sprechen, ein neues evolutionäres Muster zu verkörpern. Von der „prinzipiellen“ zur „zentralen Zelle“:  welche Konsequenzen hat das für uns, abgesehen davon, dass Sie voraussagen, dass wir alle unsere Orientierung verlieren werden?


D. M.: Ich glaube nicht, dass es darum geht, ein neues evolutionäres Muster zu verkörpern, sondern sich des Musters bewusst zu werden, in das wir eingebunden sind. Das Problem besteht darin, unseren rechtmäßigen Platz in der Evolution wieder einzunehmen, als Wesen, die ständig an der Natur dessen, was Gott ist, teilhaben.

Als selbstbewusste Wesen ist jeder von uns ein Gott für die Zellen seines Körpers, ein Gott, der sie zu einem wahren Zustand des Erwachens und damit der Vergöttlichung führen muss. In gleicher Weise ist jeder von uns wie eine Zelle, die an einer höheren Wirklichkeit teilnimmt, die global als Gott bezeichnet wird, die aber auch nur eine Stufe zu "etwas anderem" ist, das unendlich größer ist.

Das Gesetz der Analogie ist sicherlich, wie Sie sehen können, ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis des Expansionsmusters des Lebens oder, wenn man es vorzieht, des Göttlichen... Gott ist sicherlich weder eine definitive und stabile Präsenz noch eine ein für alle Mal feststehende Kraft, er ist ein unvorstellbares Bewusstseinsfeld, das uns ständig erfindet und aufbaut und wir aber auch ständig aufbauen und nähren. Er ist untrennbar mit seiner Schöpfung verbunden, so wie letztere für ihn unentbehrlich ist, um zu sein und sich zu entfalten. *Es ist die Idee der Expansion und der ständigen Erfindung der "Realität des Lebendigen", die im Vordergrund steht.



M.J.C.:
Daniel Meurois, ich zitiere eine Textstelle aus Ihrem letzten Kapitel über "das Entstehen der Zellen": Ein wenig mehr vom Selbst, von Gott im Selbst zu gebären, führt unweigerlich zu Geburtswehen. Das Geheimnis ihrer Beendigung liegt nirgendwo anders als im Loslassen. Im Loslassen des Kampfes und in der ruhigen Betrachtung alter körperlicher Schutz- und Rückzugsreflexe. Ist Loslassen das ultimative Mittel, um diesen Paradigmenwechsel zu erreichen?


D. M.: Ich bin in der Tat davon überzeugt, dass das Konzept des Loslassens ein äußerst wichtiger Schlüssel für das Bewusstsein ist, das von uns heute verlangt wird. Sie bringt die Beendigung aller Aneignungsreflexe mit sich, unter denen wir seit jeher gelitten haben. In der Tat erfordert es einen Höhenflug, der uns dazu zwingt, unsere Beziehung zu anderen und zum Leben im Allgemeinen radikal zu verändern.

Wir haben in unseren menschlichen Gesellschaften noch nicht verstanden, dass das Bedürfnis zu besitzen und zu kontrollieren, uns nicht zu souveränen Männern und Frauen macht, sondern im Gegenteil zu Individuen, die von ihren Aneignungs- und Kontrollreflexen abhängig sind. Diese Haltung, die wir alle auf verschiedenen Ebenen an den Tag legen, ist ein sehr subtiler Mechanismus, der uns in einen ständigen Zustand der Angst und des Kampfes versetzt. Und da Angst zu Aggression führt...


M.J.C.: Und auf Seite 17 Ihres Buches können wir diese direkte Frage lesen: Was macht euch, irdische Freunde, zu so einem Ausbund an Leid auf eurer mühseligen Irrfahrt durch die Zeitalter?
Glauben Sie, dass es möglich ist, uns ein für alle Mal aus diesem Zustand der Dualität zu befreien, in dem wir seit Jahrtausenden umherwandern? Und warum diese Lehre, hier und jetzt?

D.M.: Es besteht kein Zweifel, dass wir in einer Zeit leben, die radikale Veränderungen besonders begünstigt. Für diejenigen, die sich die Mühe machen wollen, die Welt zu betrachten und ohne zu schummeln darüber nachzudenken, ist heute alles da, um uns dazu zu bringen, unsere geistigen Einstellungen und unser Verhalten zu ändern. 

Also ja, ich glaube, dass es mehr denn je möglich ist, angesichts der Vielzahl von Prüfungen, denen wir derzeit ausgesetzt sind, und der riesigen Menge an Informationen, die gleichzeitig auf uns einströmen, einen großen Schritt aus der Dualität zu machen. Wir werden immer mehr verantwortlich für den Zustand, in dem wir leben... während das, was ich "die Intelligenz des Göttlichen" nenne, die die Gestalt unserer Schicksale annimmt, uns mehr und mehr vor das rückt, was in uns reformiert werden muss, um uns nach und nach aus der Dualität zu lösen.


M.J.C.: Welche Resonanz erwarten Sie von einem Buch mit so gewagtem, ja geradezu anmaßendem Inhalt?

D. M.: Es ist für mich immer sehr schwierig zu sagen, wie ein Buch, das ich gerade veröffentlicht habe, aufgenommen wird. Auf dem Gebiet der Verbreitung von Ideen, und umso mehr, wenn diese die tiefsten Bereiche des individuellen und kollektiven Bewusstseins berühren, bleibt alles unvorhersehbar. Ich dachte, ich hätte mit "Das Evangelium der Maria Magdalena" ein eher schwer zugängliches Werk geschrieben, aber es wird immer deutlicher, dass dieses Buch eine immer größere Zahl von Lesern anzieht.

Sicher scheint mir, dass das Buch "Mysterium Gott“ viele vorgefasste Meinungen erschüttern und Reaktionen aller Art hervorrufen wird. Aber ist es nicht genau das, was wir heute tun sollten: unsere Pseudogewissheiten erschüttern und eine Vision von uns selbst und dem Universum in Frage stellen, die uns, seien wir ehrlich, nicht zu glücklichen und ausgeglichenen Wesen gemacht hat. Warum klammern wir uns immer noch an die alten und oft dogmatischen Bezugspunkte einer Welt, die noch nie in der Lage war, Frieden zu schaffen?


M.J.C.: Das letzte Zitat in Ihrem Buch ist sehr ausführlich und inspirierend. Zum Beispiel:  Das Eine ist vielfach in seiner Expansion, aber das Vielfache rezitiert nur das Eine. Es atmet ein, was Ihm ausgeatmet wird, und atmet aus, was Ihm eingeatmet wird. Es ist Atmung. Es ist der Akt des Liebens. (...) unzählig sind die Projekte des Göttlichen, aber einmalig ist ihr Ziel im Selbst. Was kann dem hinzugefügt werden?


D. M.: Um die Wahrheit zu sagen, ist dieser Text, der die gesamte Lehre hier einrahmt, auch eine Zusammenfassung ihres Inhalts und ihrer Form... Es mag komplex erscheinen, wenn wir versuchen, ihn allein mit unserem intellektuellen Gepäck zu analysieren, aber er wird schnell von selbst klarer, wenn wir ihn in aller Ruhe in uns eindringen lassen, ohne ihn durch eine Art geistige Zerlegung erzwingen zu wollen. Es ist an sich schon eine Übung im Loslassen.


M.J.C.: Abschließend, Daniel Meurois, was bleibt nach einer solchen Lehre aus Ihrer Feder zu schreiben? Ich habe den Eindruck, dass es ein Programm für Jahrhunderte ist...

D. M.: Was bleibt für mich zu schreiben? Alles und nichts, da auf dem Gebiet der Suche nach dem Geist bereits alles gesagt wurde und doch alles noch zu sagen ist. Der Versuch, das Unendliche zu übersetzen und zu erzählen, ist das wiederkehrende Motiv unseres Lebens. Gott, das Universum und wir, dieses unergründliche Mysterium, das auch das EINE genannt wird, all das befindet sich in ständiger Ausdehnung, so dass es ganz offensichtlich ist, dass niemand auf einer solchen Pilgerreise jemals den Kreis schließt. Zum Glück, um genau zu sein! Wenn sich das Unendliche plötzlich als endlich erweisen würde, würden alle Lebensformen in einer namenlosen Absurdität enden...

Noch mehr Bücher von Daniel Meurois im Silberschnur Verlag:

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