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Bewusstsein im Klang der Resonanz
Muni
Die Welt und wir in ihr sind Klang.
Und jedes Zeitalter, jede Zeit, jedes Land, jede Zusammenkunft von Menschen hat einen Klang.
Dieser Satsang hier hat auch einen ganz bestimmten Klang. Auf Grund all derer, die jetzt heute hier sind. Sie ergeben einen Klang, einen Ton, eine Qualität von Stille.
Und wir sind hier im kleinen Rahmen miteinander in Resonanz, sind aber auch im großen Rahmen in Resonanz mit allem, was existiert. Denn alles ist Schwingung. Und Schwingung ist Klang. Und jede Form von Bewusstsein, jeder Ausdruck von Bewusstsein, ist eine bestimmte Schwingung, ist dann ein bestimmter Klang.
                  
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Muni
Wir sind - jeder für sich genommen, ein ganz bestimmter Ausdruck von Schwingung. Eine Grundschwingung, die sich zwar im Laufe des Lebens verändert, aber dennoch ist eine Grundbasis da – ein Ausdruck des Lebensprinzips in einer unverwechselbaren Weise.

Ich spreche jetzt gar nicht von der Urquelle oder von dem, was wir unserer Natur nach sind, sondern von einer Schwingung, die das ausdrückt, was wir als Ausdruck einer Individualität hier in dieser Inkarnation erleben. Und jede Form von Schwingung ist mit sich selbst in Resonanz, jede Schwingung also schwingt nur mit sich selbst – mit seiner eigenen Wellenlänge.

Das heißt, der Grundklang, der wir sind ist immer in einer bestimmten Resonanz zu Menschen und Situationen, die einen entsprechenden Grundklang haben, oder auch nur bestimmte Aspekte von diesem Grundklang.

Wir selber wissen nicht genau wie und wann wir wie auf allen Ebenen schwingen, aber wir merken die Folge davon in unserem Leben, denn das Leben ist ein Ausdruck von uns als Schwingung in Resonanz zu dem, was scheinbar Außen ist. Also zu dem, was mit uns gleich schwingt und uns im Außen auch immer wieder – abgesehen von unserem inneren Befinden – ein Feedback gibt, wie wir gerade schwingen. Man könnte auch sagen, wie wir gerade drauf sind. Man könnte auch sagen, welche Ebene von Bewusstheit oder Bewusstsein jetzt gerade präsent ist.

Worüber wir uns immer wieder wundern ist, dass wir uns in einer gewissen, unbewussten Weise verhalten, die uns an uns gar nicht gefällt und von der wir dachten, wir hätten sie bereits erlöst.

Aber zu gewissen Ebenen in uns haben wir keinen Zugang – vor allem nicht dazu, wann welche Ebene in welcher Form sich durch uns ausdrückt.

Das sind Bereiche, die wir nicht wirklich in den Griff bekommen können.

Was wir allerdings tun können, ist uns auf ein Niveau von Schwingung zu begeben, das von allen anderen Schwingungen völlig unberührt ist, also auch von all den Aspekten in uns, die wir selber nicht bewusst wahrnehmen, von denen wir nichts wissen, die uns aber zu einem Verhalten zwingen, das weder uns noch anderen gut tut - wir könnten auch sagen, von Schwierigkeiten allgemein.

Denn keiner kann von sich behaupten, dass er weiß, was in ihm im nächsten Moment passiert, oder wie er sich fühlt, wem er begegnet oder welche Lebenssituation im nächsten Moment der Fall sein wird.

Aber wenn wir wissen, dass alles Schwingung ist und dass wir nicht nur aus einer Grundschwingung bestehen mit der wir kommen, einer ganz nur uns eigenen Prägung, sondern dass es eine Schwingung gibt, die jenseits von all dem ist, die all das transzendiert: alle Muster, alle Resonanzen in uns, die uns das Gefühl vermitteln, dass wir nicht frei sind, oder dass wir uns mit uns oder der Welt unwohl fühlen – wenn wir das wissen, können wir das mit dieser hohen Schwingung transzendieren.

Und die höchste Schwingung ist das Göttliche Prinzip, das im Grunde auch keine Schwingung mehr ist, zumindest keine von uns wahrnehmbare. Denn sie schwingt oder ist so hoch und so fein, jenseits von Form und Nichtform, dass unsere Sinne dazu keinen Zugang mehr haben.

Aber auch bei Ebenen die weniger hoch schwingen, haben wir kaum einen Schimmer, was diese tatsächlich in jedem Moment bewirken und wie sie sich in Resonanz zu uns zeigen oder auswirken. Aber wir können uns ihnen öffnen und uns damit vertraut machen - die Grundform aller Schwingungen ist die Stille.

Und ein Aspekt von Stille ist die Bewusstheit, das Bewusstsein, welches, wenn wir uns dieser Qualität öffnen, jede individuelle Ausdrucksform transzendiert. Denn das Bewusstsein an sich als die Qualität, die wahrnimmt, was wir tun, durch uns hindurch, sie ist ein völlig unpersönlicher Aspekt. Und alles was unpersönlich ist – so unangenehm das für manche klingt, wenn es unpersönlich klingt – ist das, was uns die Erlaubnis gibt, dass auch die Dinge, mit denen wir sonst nicht zurecht kommen, da sein können.

Es gibt uns die Erlaubnis uns mit uns wohl zu fühlen, obwohl da Muster laufen in Resonanz zu Themen, die uns gar nicht gefallen mögen und die wir auch nicht beeinflussen können. Denn sie laufen einfach ab, sie laufen solange, bis sie ausgelaufen sind, bis ihre Energie erschöpft ist. Und die einzige Möglichkeit, sich jenseits davon zu bewegen, ist, sich den höheren Ebenen zu öffnen – den Ebenen, die von Natur aus frei von Mustern sind, die von ihnen nicht berührt, nicht beeinflusst werden können.

Die Ebene, auf der wir uns bewusst sind, dass wir bestimmte Dinge bevorzugen oder ablehnen, ist bereits eine Ebene jenseits der Verhaltensmuster.

Die Ebene von der aus wir wahrnehmen, dass wir wahrnehmen ist dann bereits keine individuelle Perspektive mehr, sie ist bereits jenseits einer Idee von einem Ich.

In dieser Bewusstheit, die unpersönlich ist, verlieren die persönlichen Aspekte an Gewicht. Was wir also letzten Endes bewirken, indem wir uns der Stille öffnen und den Aspekten von Bewusstsein, die einfach nur wahrnehmen und nicht in das Spiel verwickelt sind ist, einfach diese Ebenen auszubalancieren, die uns ansonsten aus der Mitte ziehen würden.

Und das ist das, was ja den meisten passiert, die beispielsweise zum Satsang gehen und sagen: ok, im Satsang war es super, aber am nächsten oder übernächsten Tag oder eine Woche später, da ist der Frieden oder die Stille schon wieder nicht mehr da, also Satsang wirkt nicht. Aber Satsang kann nicht wirklich das eliminieren, was unsere Prägung ist. Aber er kann sie ausbalancieren, und nicht nur das, er kann sie total transzendieren, so dass wir uns an einem anderen Punkt wiederfinden, als jegliches Muster. - dort befinden, wo uns keinerlei Muster weiter interessiert.

Da es keine Garantie gibt, dass die Muster aufhören, können wir uns dann sozusagen da parken, wo die Freiheit von Mustern ist.

Und das jederzeit.

Und das ist immer nur eine Frage des Bewusstseins. Entweder habe ich meinen Fokus auf den Schwierigkeiten, den Mustern, bin dann in Resonanz mit den Schwingungen, die damit zusammen hängen, oder ich bin in Resonanz und mit meinem Fokus da, wo das Universale Bewusstsein in uns ist. Und das bedeutet Freiheit von den Mustern.

Und je mehr wir das praktizieren, umso mehr befinden wir uns selber da als das, denn die Aufmerksamkeit, die wir den Aspekten geben, mit denen wir uns beschäftigen, bestimmt, wie wir in jedem Moment zum Leben Bezug nehmen, und wie sehr wir mit uns selber im Frieden sind.

Je mehr wir uns einer höheren Schwingung widmen, umso mehr werden wir zu dieser Schwingung. Somit befinden wir uns jenseits der persönlichen Bereiche.

Und das Schöne daran ist, obwohl wir uns dann gar nicht mehr mit diesen persönlichen Aspekten beschäftigen, ihnen keine Energie und Aufmeksamkeit mehr schenken, verändern sich diese, weil sie nicht mehr die Energie bekommen, mit denen wir sie vorher selber genährt haben. Wenn wir ihnen keine Energie mehr geben, können sie zumindest nicht mehr so weiterlaufen wie bisher.

Und wenn wir das Prinzip der Resonanz und der Schwingung verstanden haben, und sobald wir die Tendenz sehen, irgendwo in Energien hineinzugehen die uns in die alten Muster ziehen, öffnen wir uns dieser höheren Bewusstheit oder der Schwingung, die wir ja auch in der Stille für uns erkundet haben – wir öffnen uns dann dem, was uns vertraut ist und das allein bedeutet schon eine völlig andere Lebensqualität.

Das ist im Grunde genommen das Ganze - sich jeweils mit seinem Fokus von dem weg zu bewegen, was schwierig ist – was nicht bedeutet, sich davon zu distanzieren oder es zu ignorieren – aber eine innere Haltung einzunehmen, die jenseits davon ist. Und in dieser Haltung ist die Erlaubnis dafür da, den eigenen Wahnsinn neutral zu betrachten.

Und das ist das, was ich unter Bewusstheit von dem verstehe, was man im Satsang eigentlich mitnehmen kann. Nicht nur die Stille an sich und die Ruhe, und dass Gedanken aufhören, dass die Gefühle und Emotionen nicht mehr so hochkochen, sondern eben die Bewusstheit, in jedem Moment sich daran zu erinnern, wer man ist und es auch zu praktizieren.

Man kann nicht immer sofort diesen großen Schritt machen - von total identifiziert zur vollkommenen Verwirklichung. Aber der erste große Schritt ist aus der individuellen Gefangenschaft heraus, in die Freiheit der universalen Ebenen, also des Bewusstseins, das einfach nur wahrnimmt. Und das ist etwas, was wir dem Bewusstsein überlassen können und müssen, da es die Natur des reinen Bewusstseins ist und immer schon war, einfach nur zu beobachten.

Und es geschieht anstengungslos – das ist das Merkmal reinen Bewusstseins.

Es existiert immer schon eine Bewusstheit über unseren Ausdruck, unsere Prägungen, unser Verhalten..

Wenn wir unseren Fokus davon abwenden, bekommen wir allerdings nicht mit, dass wir Bewusstheit sind und nicht die Verhaltensweisen.

Das heißt, was ist zu tun?

Nichts. Uns nur DEM zu öffnen, DEM was bereits Bewusstheit ist. Dem, was bereits beobachtet, ohne dass es eine Färbung hat von irgendetwas.

Und das ist etwas, das man im Satsang immer auch sehr gut üben kann, denn in dieser Präsenz ist es leichter wahrzunehmen, dass wahrgenommen wird.

Und ihr seht, durch diese Möglichkeit der Wahrnehmung dessen, was schon nicht mehr individuell ist, gibt es noch eine Ebene darüber, und die ist in uns auch schon in jedem Moment präsent.

Da, wo wir wahrnehmen können, was wir wahrnehmen, sind wir jenseits der individuellen Ebene.

Und dann hat auch unser Sein einen harmonischen, kosmischen Klang.

Einleitung vom Satsang Ffm, 12.1.10

www.muni-satsang.de

 
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