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Karmische Krankheiten.
Wie wir sie erkennen, verstehen und überwinden

Buch von Daniel Meurois, dem Autor von JESUS. DIE UNBEKANNTEN ERSTEN 30 JAHRE
            
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Karmische Krankheiten

Erste Erfahrungen

Mein erstes Eintauchen in den Kernbereich der Wirklichkeit der kausalen Aura ereignete sich mit einer Person, die an stechenden Nackenschmerzen litt. Keine der grundlegenden feinstofflichen Schichten der Aura, die ich zuvor wahrgenommen hatte, schien eine zufriedenstellende Erklärung zu liefern. Also musste es noch etwas anderes an einer anderen Stelle geben, das es noch zu erforschen galt. Es sei hier angemerkt, dass, wann immer wir beim Auralesen von ‘erforschen’ reden, damit gemeint ist, dass wir noch weiter ‘loslassen’, uns noch weiter in die Situation hineinfallen lassen und dabei den persönlichen Wunsch, etwas zu sehen und um jeden Preis verstehen zu wollen, ganz aufgeben.

Die Nackenschmerzen plagten diesen Mann schon seit vielen Jahren. Ich befand mich etwa vier Meter von ihm entfernt, als mir seine kausale Ausstrahlung erschien. Während ich meinen Blick fest auf die Mitte seines Brustkorbs geheftet hielt, fing die Oberfläche der Aura an, sich in ganz schnellen Wellen zu bewegen. Zunächst waren es kleine langsame Wellen, die sich kurz darauf in ein immer schnelleres Flimmern verwandelten. Nach wenigen Augenblicken sah ich eine Art große weiße Leinwand vor mir. Sie zerriss in der Mitte, und dann fing mein erstes echtes Lesen eines Gedächtnisses aus der Vergangenheit an. Es enthüllte mir das tragische Ende eines Mannes auf dem Schafott während der Französischen Revolution bei einer öffentlichen Hinrichtung. Das war natürlich eine schmerzliche Szene, die ich der Person jedoch praktisch ‘in Direktübertragung’ beschreiben konnte. Sofort wurde der Zusammenhang zwischen den Nackenschmerzen und der Enthauptung klar. Die Erinnerung daran war unbemerkt abgespeichert worden und eben erst wieder zum Vorschein gekommen.

In diesen ersten Jahren meiner Entdeckungen war einer der außergewöhnlichsten Fälle der einer Frau, die sich keinen Reim darauf machen konnte, wo ihre panische Angst vor Feuer herkam. Diese Frau hatte außerdem ein rotes Muttermal (auch Weinfleck oder Feuermal genannt) auf der Schläfe. Auch in ihrem Fall war es die kausale Aura, die die Aufdeckung erlaubte. Mit Hilfe einer Vielzahl von Szenen erzählte sie die mehrere Jahrhunderte zurückliegende Geschichte einer Frau mongolischen Ursprungs, die immer von ihrem betrunkenen Ehemann geschlagen wurde. Bei einem besonders gewaltsamen Streit hatte der Mann, nachdem er zuerst ihre Hütte in Brand gesteckt hatte, ihr mit einem brennenden Stock, den er hin- und herschwenkte, eine schwere Brandwunde an der Schläfe zugefügt. Ihre Aura deckte mit einem Mal die Ursache für ihre panische Angst vor Feuer und für ihr unschönes Muttermal auf.

Später erfuhr ich, dass sich ihre Feuerphobie deutlich abgeschwächt hatte. Was ihr Muttermal betraf, hätte es leider viel mehr als einer einfachen Heraufbeschwörung einer lang zurückliegenden Vergangenheit bedurft, um es zum Verschwinden zu bringen.

All diese Schilderungen werfen eine ganze Reihe von Fragen auf. Zuallererst: Was stellt die kausale Ausstrahlung wirklich dar? Handelt es sich um einen Körper im wahrsten Sinne des Wortes? Kann er einfach systematisch ‘gelesen’ werden, um hartnäckige oder unerklärliche Krankheiten zum Verschwinden zu bringen? Oder handelt es sich dabei um eine Art Wundermittel, um einen Ausweg aus unseren Fragen zu finden? Gibt es dabei immer Resultate? Und sind sie signifikant?
 

Eine Datenbank

Versuchen wir zunächst einmal, den Sinn dieser einzigartigen kausalen Manifestation besser zu verstehen, die unter bestimmten Umständen auftritt. Für alle, die schon etwas mehr über die feinstoffliche Anatomie des menschlichen Wesens wissen, möchte ich darauf hinweisen, dass ein sehr feiner Unterschied zwischen der kausalen Aura und dem Kausalkörper zu ermitteln ist, nämlich in dem Sinne, dass eine Aura immer die Ausstrahlung, die Reflektion und die Verlängerung von einem Körper darstellt, die nicht mit dem letzteren zu verwechseln ist. Auf der Grundlage von Tausenden von Fällen, die ich beobachten konnte, hat sich gezeigt, dass sich die kausale Wirklichkeit als strukturierter Organismus umso tiefer im Inneren des physischen Körpers befindet, je weiter die kausale Ausstrahlung vom physischen Körper entfernt ist.

Das Kausalwesen ist in unserem Herzen verankert. Das erklärt auch, warum ich immer das Zentrum des Brustkorbs der Personen, die mich um Hilfe aufsuchen, fixieren muss, um die Ausstrahlung des Kausalkörpers zu sehen. Tatsächlich ist das Geheimnis unserer Vergangenheit in unserer Herzgegend verborgen, und deshalb hat auch dort der Kausalkörper seinen Sitz. Klarer ausgedrückt können wir sagen, dass seine anfängliche Keimzelle im linken Ventrikel des Herzens angesiedelt ist. Darauf habe ich weiter oben Bezug genommen, als ich von individueller Datenbank sprach.

In anderen Werken ist in diesem Zusammenhang vom Keimatom die Rede. Auch wenn dieser Ausdruck nicht sehr elegant und ziemlich kühl klingt, würde ich nicht einen Moment zögern, dieses Keimatom mit einer Art ‘Super-Microchip der Informatik’ zu vergleichen, der mit der Seele jedes Wesens verbunden ist und ihm damit unweigerlich von einem Leben ins nächste folgt. Diese feinstoffliche Komponente stellt die absolute Erinnerung dar, eine Art Rundum-Videoaufnahmegerät, das stets auf unser Bewusstsein gerichtet ist und alles speichert, was es erlebt. Daraus folgt also, dass der Kausalkörper, und damit das Keimatom, all das beinhalten und zusammenfassen, was wir im Grunde unseres innersten Wesens sind, hinter all den Masken der aufeinanderfolgenden Persönlichkeiten.

Bei den Hypnosesitzungen, beim Rebirthing oder bei jeder anderen Methode, bei der es um Rückführung in frühere Leben geht, versuchen wir, diese Datenbank anzuzapfen. Ebenso wie bei jeder anderen komplexen Komponente, die Bestandteil unseres Körpers ist, ist auch dies ein äußerst empfindliches Element, das mit größter Vorsicht und außerordentlichem Respekt behandelt werden muss.

In gewissem Sinne stellt die Erinnerung eines Lebewesens sein allumfassendes Wesen mit seinem gesamten Existenzweg, seinem Gleichgewicht, seinen Fehltritten, seinen Erfolgen und natürlich auch seiner Sensibilität dar. Wir können also ein solches Gedächtnis nicht beiläufig und unbesonnen anzapfen, wie wir das auf den folgenden Seiten noch nachweisen und weiter vertiefen werden.

Zum Schluss sollte noch erwähnt werden, dass das Keimatom beziehungsweise die Ausgangsbasis des Kausalkörpers im Moment der Zeugung durch den Vater weitergegeben wird, und zwar in Form seines feinstofflichen Aspekts. Anders ausgedrückt heißt das, dass das Vehikel des Keimatoms die ätherische Entsprechung des männlichen Samens ist.


Die treibenden Kräfte unseres Gedächtnisses

Unsere Psyche funktioniert nämlich so, dass sie die glücklichen Momente viel eher als die tragischen ausklammert. Gewöhnlich schieben wir das Glück schnell beiseite, während wir uns unnatürlicherweise auf das Unglück konzentrieren. Kein Wunder also, dass so eine Haltung tatsächlich zu Zysten in unserem Bewusstsein führt und schwer heilende Narben hervorruft. Das Problem besteht also darin, dass wir negative Emotionen in uns verfestigen.

Ich erinnere hier daran, dass das Keimatom, unsere zentrale Datenbank, in ständigem Kontakt mit allen Schichten unserer Persönlichkeit steht. Selbst wenn das unwesentlichste Ereignis dort in vielfältiger Form abgespeichert wird, scheint es dennoch die emotionale Dimension zu sein, die hier dominiert, zumindest auf dem jetzigen Stand der Evolution der Menschheit.

Immer wenn wir eine schwierige Situation erleben, tendiert ein Teil von uns dazu, darin verhaftet zu bleiben, als ob das eine uralte, vererbte Programmierung wäre. Unsere Zellen saugen sie auf, ihr Leiden überträgt sich auf das Keimatom, prägt sich ihm ein … bis dieses dann wieder diese alte Programmierung aktiviert, wahrscheinlich in einem anderen Leben, wenn der Schmerz immer noch da ist, mit anderen Worten, nicht überwunden und verarbeitet wurde.

Aber warum in einem anderen Leben? Weil ein Leben, wie wir schon gesagt haben, nur ein Kapitel in einem Buch ist, ein Element des Handlungsgefüges, der Geschichte dieses Buches, und – im wahrsten Sinne des Wortes – nur einen Teil der darin beschriebenen Ereignisse, nur einen Teil seiner Schlüsselfiguren oder Initiatoren in Szene setzt.

So kommt es oft vor, dass es in einem einzigen Leben nicht gelingt, einen tiefen Schmerz zu lindern, zu seinem Ursprung vorzudringen und hier Frieden zu schließen und sich letztlich mit allem, was damit verbunden ist, völlig auszusöhnen. Denn ein Leben ist schnell vorbei, auch wenn wir es manchmal langsam verbringen, weil wir nicht den Mut haben, unsere Ängste oder unseren Groll aktiv anzugehen oder weil das emotionale Leiden manchmal erst ganz am Ende des Daseins auftritt. Es entpuppt sich dann als ultimatives Gepäck, das zusätzlich mit aller Kraft getragen werden muss und das eine echte Überlastung darstellt, die jeden weiteren Schritt vorwärts unweigerlich erschwert.

Im Lauf der Jahre habe ich gemerkt, dass sich einige typische Schemata wiederholen, die auf problembesetzte Gefühle zurückgehen. Es handelt sich dabei um vier Emotionen: die Angst, die Wut, die Rache und das Schuldgefühl. Bisweilen prägen sie sich tief in die Persönlichkeit des Menschen ein, wie ein Brandzeichen, das ihm aufgedrückt wird.

Das Buch

Daniel Meurois: 

Karmische Krankheiten
Wie wir sie erkennen, verstehen und überwinden


Taschenbuch: 208 Seiten
Herausgeber: Silberschnur; 1. Edition (15. März 2022)
978-3-96933-022-7

Preis: 16 Euro

 


 

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